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Abliegen

Damit ist das Abfärben der Druckfarbe auf den darüberliegenden Bogen gemeint.

Adressmanagement

Kundenadressen werden bereinigt, korrigiert oder Informationen hinzugefügt. Durch gezieltes Adressmanagement werden unnötige Kosten durch Eliminieren von Dubletten vermieden und die Sendungen für die den Versand postoptimiert.

Adressversand (Passwortschutz)

Der Austausch der Kundenadressen erfolgt per E-Mail oder passwortgeschützt als FTP Download bzw. Upload.

Akzidenzen

Gelegenheitsdrucksachen von geringem Umfang, wie Geschäftsausstattungen, Visitenkarten, Prospekte, Broschüren, Geschäftsberichte.

Amplitudenmoduliert

Bei amplitudenmodulierten Druckrastern ist der Abstand der Druckpunkte fest, während die Größe der Druckpunkte variiert. Die Amplitude bezeichnet die Stärke bzw. den Ausschlag, d.h. die Menge der aufgebrachten Druckfarbe.
Standard ist hier aktuell ein 80er- Raster.

Andruck

Der Andruck beschreibt einen Probedruck zur Kontrolle der Farbwerte und des Druckergebnisses auf dem Auflagenpapier. Sinnvoll bei großen Auflagen.

Anschnitt | angeschnitten

Abbildungen gehen bis zum Papierrand. Zwischen Druckbild und Papierkante ist kein Papierweiß mehr zu sehen. Man spricht auch von „abfallendem“ Druck.

Auflage

Anzahl der zu druckenden Exemplare.

Ausschiessen

Optimales Anordnen von Druckseiten auf einem größeren Bogen, um das Papier und die nachfolgenden Arbeiten effizient zu gestalten. Wichtig ist hierbei die Seitenreihenfolge nach dem Falzen.

Ausschuss

Fehldrucke, siehe auch Makulatur.

Beschnittmarken

Seitlich mitgedruckte, feine Linien ermöglichen das exakte Zuschneiden des Druckobjekts.

Blindprägung

Mittels eines individuell angefertigten Prägestempels wird ein Motiv aus dem Papier/Karton heraus gepresst. Beispiel: Ohne Farbe erscheint so auf einem weißen Karton ein weißer Buchstabe erhaben, ähnlich der Punkte bei Blindenschrift.Möglich sind Hochprägungen, Tiefprägungen und mehrstufige Prägungen.

CMYK (Cyan Magenta Yellow Key)

Vierfarbprozess: Farb-Mischverfahren mit den Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz (Key-Color).
Durch Mischen der Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow entstehen die anderen Farben (z.B. Cyan+Magenta = Blau, Gelb+Cyan = Grün).

Coated

Gestrichenes Papier mit einer optimierten Oberfläche zur besseren Bedruckbarkeit, vor allem bei Bilderdruck.

CTP (Computer-To-Plate)

Die im Offsetbereich notwendige Belichtung erfolgt - ohne den Umweg einer Filmbelichtung - direkt auf die Druckplatte.

Digitaler Druck

Die geringen Vorlaufzeiten (print-on-demand) sind im Digitaldruck besonders günstig für kleinere Auflagen und für personalisierte Drucke und Direktmarketingmaßnahmen. Mittels Toner wird das Druckbild feingerastert direkt vom Computer auf das Papier aufgebracht. Ohne Umwege über Belichter, Filme oder Platten. Einige Einschränkungen gibt es momentan noch bei der Papierwahl, aber auch hier wird das Spektrum fortlaufend breiter.

DIN-Formate

Die Normungsexperten des Deutschen Instituts für Normung e.V. in Berlin sind zuständig für standardisierte Normen wie z.B. DIN A4, DIN A3 usw. Die Angabe der Papiergrößen erfolgt in Deutschland in DIN-Formaten.
Gebräuchlichste Formate sind DIN A4 (297 x 210mm) und DIN A3 (=2xDIN A4). In anderen Ländern gibt es andere Standardformate. In den USA zum Beispiel US-Letter (etwas kürzer, dafür breiter als DIN A4).

DIN-Lang

Sonderformat für Briefhüllen mit den Maßen 220 x 110 mm. Ein DIN A4-Bogen passt mit 2 horizontalen Faltungen genau in eine sogenannte DL-Briefhülle.

Dispersionslackierung

Hierbei handelt es sich um eine Veredelung, die meist in einem Druckgang über ein spezielles Lackwerk (5. Farbe) erfolgt. Per Dispersionslack (auch Wasserlack genannt) sind intensive Glanz-, Semimatt- und Mattwirkungen möglich. Die Stapel- und Scheuerfestigkeit wird erhöht.

Dithern

Ein Begriff aus der Bildbearbeitung. Aufbereitung eines Bildes zur Druckausgabe durch Pixelstreuung. Harte Übergänge zwischen zwei Farbfeldern werden weich gemacht.

Downsampling

Verringert die Auflösung einer digitalen Vorlage. Beispielsweise Umrechnung einer 600dpi-Vorlage zur Ausgabe auf einem Gerät mit 300dpi Auflösung.

dpi (Dots per inch)

Die meisten Druckverfahren setzen ein Druckbild aus vielen winzigen Punkten (Dots) zusammen. Die Anzahl der druckbaren Punkte (Raster) pro Zoll bezeichnet man als DPI. Ein Zoll entspricht 2,54 cm. Entsprechend druckt ein 300dpi-Drucker ungefähr 12 Punkte pro Millimeter.
Übrigens : die von den Druckerherstellern angegebenen Auflösungen sind meistens Traumwerte. Tests ergaben, dass selbst Drucker mit 2800dpi und mehr in Wirklichkeit kaum über 400-500dpi hinaus kommen.

Druckvorstufe

Wichtiger Schritt zwischen Layout und Druck, der von Laien oft verkannt wird. Was früher als Reinzeichnung benannt wurde, ist heute die – oft aufwändige – Optimierung und Aufbereitung der Daten, so dass danach ein tadelloses Druckerzeugnis erfolgen kann.

dtp (Desktop-Publishing)

auch computerbasiertes Layouten genannt.

Dublettenabgleich

Eliminiert doppelte Adressen in einer Kundendatenbank und sorgt u.a. dafür, dass ein Mailing nicht zweifach beim Empfänger landet.

Duftlackierung

Druckveredelung mittels mikroverkapselter Duftstoffe. Erhältlich sind verschiedene Duftnoten, welche auf Papier oder Karton „mit aufgedruckt“ werden, ähnlich einer zusätzlichen Druckfarbe. Beim Darüberstreichen mit dem Finger setzen sich die intensiven Duftstoffe dann frei.

Duplex

Bei Duplexdruck wird ein Schwarzweißbild zusammen mit einer zweiten (Schmuck)Farbe gedruckt. Hierbei muss das Bild speziell farbsepariert werden.
Unechter Duplexdruck: Farbiger Druck von ein und der selben Druckplatte in zwei Durchgängen mit zwei Farben. Der Stand des Bildes wird beim zweiten Druckgang minimal versetzt.
Echter Duplexdruck: Farbiger Druck von zwei Druckplatten, die sich in den Tonwerten und -abstufungen und der Rasterwinkelung unterscheiden.

EPS (Encapsulated Postscript)

ist eine Grafikdatei mit der Endung .eps in Form der Seitenbeschreibungssprache Postscript von ADOBE zur leichteren Einbindung in Dokumente.

Euroskala

Farbdruck mit CMYK-Farben wird umgangssprachlich als Druck nach Euroskala bezeichnet. Die korrekte Bezeichnung dafür lautet ISO-Skala.

Farbauszug

Farbauszüge von Druckvorlagen, in denen nur die einzelnen Farbanteile enthalten sind. So ist es möglich bei CMYK-Auszügen 4 separate Dateien zu erhalten, die jeweils nur den Cyan-, den Magenta-, den Gelb- und den Schwarzanteil enthalten.

Farbmanagement

Dient der Vereinfachung des Druckprozesses und findet demnach seinen Einsatz vor allem bei Druckereien, Fotografen und der Werbeindustrie. Dabei gilt es, eine möglichst annähernde Farbtreue zwischen Eingabe- und Ausgabegeräten zu erzielen. Dieses sogenannte Colormanagement sollte immer auf den gesamtem Produktionsprozess bezogen werden.

Farbseperation

Druckvorlagen werden in Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK) zerlegt. Diese Farben werden übereinander gedruckt und ergeben additiv annähernd die Originalfarbe. Bei Bildschirmen wird die Vorlage in Rot, Grün und Blau (RGB) zerlegt.

FM-Raster

Feinraster, dessen Abkürzung FM für frequenzmoduliert steht. – Diese Druckart sorgt für eine deutlich fotorealistischere Halbtonwiedergabe, bei der für den Betrachter die Rasterpunkte mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Die Standard-Auflösung entspricht einem 120er-150er Raster.

Folienprägung

Effektvolle Veredelung von Drucksachen mittels einer (Heiß)Folienprägung, welche partielle Teile auf dem Papier flach oder erhaben und je nach Wunsch matt oder glänzend oder metallisch hervorheben.

Fotorealistischer Druck

Siehe auch FM-Raster. Wiedergaben von fotografischen Halbtönen, Metalleffekten und Hauttönen profitieren enorm vom Einsatz von Feinrastern. Auch die Wiedergabe von anspruchsvollen Reproduktionen und künstlerischen Arbeiten kann durch die zusätzlich darstellbaren Farbnuancen ein dem Original vergleichbarer Druck realisiert werden.

FSC®-Zertifizierung

FSC® - Forest Stewardship Council – ist eine gemeinnützige, weltweit tätige Non-Profit-Organisation, welche Standards entwickelt hat zum Thema „nachhaltige und verantwortungsvolle Holzwirtschaft“. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, den Wald weltweit zu schützen. Unternehmen können sich einer Zertifizierung unterziehen, um ihren Produkten das FSC®-Siegel zu verleihen. 10 Prinzipien und 56 Kriterien sind hierbei verbindlich. Jährliche Nachaudits überprüfen die Einhaltung der Regeln. Zertifizierte Druckereien, deren Kunde eine Drucksache mit FSC®-Siegel wünscht, garantieren, dass von der Rohstoffgewinnung bis zur Herstellung die FSC®-Standards erfüllt wurden. Ein nicht FSC®-zertifiziertes Unternehmen kann zwar FSC®-Papiere kaufen und verarbeiten, darf auf ihnen allerdings kein FSC®-Siegel anbringen.

Gewichtsstufen

Das Porto einer Sendung ergibt sich aus der Wahl der Freimachung, Maße und Dicke der Sendung sowie der Berechnung des Gewichts.

Grammatur

Flächengewicht ist das Gewicht (in Gramm) eines Quadratmeters eines bestimmten Papiers oder Kartons. Man spricht von 7 – 150g/m2 von Papier, von 150 – 600 g/ m2 von Karton und über 600 g/ m2 von Pappe. Im Internet wird man unter dem Stichwort Papiergewichtrechner fündig und kann bequem das Papiergewicht selbst ausrechnen.

Hybridraster

Auch crossmodulierte Raster genannt. Dieses moderne Rasterverfahren vereinigt in sich die Vorteile der AM- und FM-Rasterung. (AM = amplitudenmodelierter Raster; FM = frequenzmodelierter Raster)

Infopost/Infobrief

Die Infopost bietet die Möglichkeit, adressierte Werbesendungen und Kataloge zu einem besonders günstigen Preis effizient an Kunden zu schicken. – Ideal für kleinere Mengen adressierter, inhaltsidentischer Sendungen ist der Infobrief national. Im Versand ist der Infobrief einfacher als die Infopost, im Preis günstiger als der Brief.

ISO-Skala

Der Begriff ISO-Skala bezieht sich auf die Norm ISO 2846, durch die CMYK-Werte für den Vierfarbdruck definiert werden. Im Sprachgebrauch wird aber irrtümlich nach wie vor der Begriff Euroskala verwendet.

JPEG/JPG (Joint Photographic Experts Group)

Norm zur Bildkompression mit der Endung .jpg oder .jpeg. Die jpg-Kompression wurde für natürliche Raster-Bilder bzw. Fotografien entwickelt. Ungeeignet ist jpg für digitale Strichzeichnungen, z. B. Vektorgrafiken, die viele hochfrequente Bildteile enthalten oder gerasterte Bilder (Zeitungsdruck). Mit jpg können keine transparenten Grafiken erzeugt werden.Ein nachträgliches Heraufsetzen des Qualitätsfaktors vergrößert zwar den Speicherbedarf der Bilddatei, verlorene Bildinformation werden aber nicht wieder hergestellt. Das Öffnen und anschließende Speichern einer jpg-Datei führt zu einer neuen verlustbehafteten Kompression.

Kalibrierung

Unterschiedliche Druckertreiber, unterschiedliche Papiere, unterschiedliche Monitore ... Dies sind nur einige der Faktoren, die eine durchgängige Farbwiedergabe erschweren. Mit der Kalibrierung will man Farbe im gesamten Produktionsprozess auf einen einheitlich angezeigten Stand bringen. Ein notwendiger Schritt hierfür ist die Monitorkalibration. Jeder Monitor unterscheidet sich in Helligkeit, Kontrast und Farbqualität. Auch das Umgebungslicht und die Lebensdauer eines Geräts ist ausschlaggebend.
Genauso wichtig ist danach die Kalibrierung der Ausgabegeräte bzw. Druckmaschinen. Hier finden standardisierte Profile ihre Verwendung. Eine auf den gesamten Produktionsprozess durchgeführtes Colormanagement vereinfacht den Druckprozess und spart unnötige Kontrollausdrucke.

Karbonieren

Auch ablegen oder abliegen genannt. Ähnlich dem Kohlepapiereffekt handelt es sich beim Karbonieren um einen Abrieb von Druckfarbe auf die Rückseite eines im Stapel liegenden Blatts oder Prospekts. Ursache ist die Druckbelastung beim maschinellen Schneiden. Diesem Effekt kann man entgegenwirken, in dem man drucklackiert und die Auflage in kleineren Stapeln portioniert und schneidet.

Klebefalzmailing

Statt der üblichen Heftklammern kann eine Klebefalzung eine sinnvolle Alternative sein. Beim Versand ohne Umschlag (sog. Selfmailer) kann ein mehrseitiges Mailing mittels einer Klebespur geschlossen werden.

Klimaneutrales Drucken

Stetige Meldungen der Medien über den unaufhaltsame Anstieg von CO2 und die damit verbundene Erderwärmung sensibilisiert die Menschheit immer mehr. Auch bei der Produktion von Druckerzeugnissen spielen CO2-Emissionen eine Rolle. Beim klimaneutralen Drucken wird die Menge an Emissionen, die bei der Produktion von Druckerzeugnissen entsteht, exakt gemessen und ausgeglichen. Der Ausgleich findet in Form einer Unterstützung eines Klimaschutzprojektes an einem anderen sinnvollen Ort statt. (z.B. Windenergieprojekte)

Kuvertieren

Beim Kuvertieren wird der Inhalt eines Mailings zusammengetragen, in die entsprechende Hülle eingelegt und anschließend verschlossen. Dies kann maschinell oder bei empfindlichen Inhalten manuell erfolgen.

Laufrichtung

Bei der Herstellung von Papier wird faseriger Zellstoff eingesetzt. Dabei richten sich die Fasern in Produktionsrichtung (Laufrichtung) aus. Dementsprechend lassen sich Papierbogen in Laufrichtung leichter biegen oder falten. Die Laufrichtung eines Papieres ist für den Druck und für die Weiterverarbeitung wie Falzen, Rillen, Klebebindung wichtig. Meist ist die Laufrichtung eines Papierbogens mit einem Pfeil auf der Papierverpackung gekennzeichnet.

Makulatur

Schadhafte oder fehlerhafte Papierbogen und Fehldrucke, die nicht mehr zum Drucken benutzt werden können.

Messung des Glanzes in Glanzpunkten

Glanz wird durch die Reflektion des Lichtstrahls gemessen, Lacke mittels Glanzpunkten. Dazu benötigt man ein digitales Glanzmessgerät. Je mehr ein Lack glänzt, desto höher ist der Wert. Unter optimalen Bedingungen können beim UV-Lack auf UV-Farben bis zu 90 Glanzpunkte erreicht werden.

Metamerie

Metametrie beschreibt den abweichenden Farbeindruck unter unterschiedlichen Lichtquellen. Da sich das Umgebungslicht auf die Farbwahrnehmung auswirkt, werden die Farben im Druck unter so genanntem Normlicht abgestimmt.

Pantone

Name einer Firma in den Vereinigten Staaten, die das Pantone Matching System 1963 entwickelt hat und das weltweit ein fester Bestandteil der Druck- und Werbebranche ist. Das Farbsystem enthält zahlreiche Sonderfarben und Zwischentöne, die nicht im herkömmlichen Vierfarbdruck erreicht werden können. Die Farben werden mit Nummern zugeordnet. Unerlässliches Werkzeug im Grafikdesign ist der Pantonefarbfächer, den es für gestrichenes und ungestrichenes Papier gibt.

PDF

Portable Document Format - Ein Dateiformat von Adobe das mittlerweile überall gebräuchlich ist. Mit dem Adobe Reader gibt es ein kostenloses Leseprogramm, Adobe Acrobat zum Erstellen von PDF-Dateien ist allerdings kostenpflichtig.

PEFC-Zertifizierung

Programme for the Forest Certification Schemes.
PEFC garantiert, dass Holz- und Papierprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen.
Zertifizierte Druckereien übernehmen die Koordinierung der Materialbeschaffung gemäß den Vorgaben
des PEFC, sowie die Beschaffung des korrekten Labels, was in die jeweilige Drucksache in vorgeschriebener Größe eingedruckt werden darf. Eine abschließende Freigabe beim Zertifizierer ist Voraussetzung. So kann man erkennen, ob man ein Druckprodukt mit Papieren aus verantwortungsvollen und nachhaltigen Quellen produziert wurde.

Portooptimierung

Zur Portooptmierung sind u.a. Werte wie Sendungsformat, Freimachungsart, Fertigungsparameter notwendig. Zusammen mit den Postleitzahlen und Länderkennungen der Adressen werden die Sendungen in der für die Versendung optimalen Reihenfolge kostenoptimiert ausgegeben.

Premiumadress

Über Premiumadress werden Briefe, Pressepost oder Infobriefe neben der Kundenadresse mit einem Datamatrixcode und einem „P“. versehen. Der Zusteller der Deutschen Post überprüft Zustellbarkeit und Adresse. Sofern Fehler vorliegen, werden die Daten digitalisiert und zusätzlich mit den Datenbanken der Deutschen Post abgeglichen. Innerhalb von ein paar Tagen nach der Versendung werden Korrekturen und Unzustellbarkeitsinformation zur Verfügung gestellt.

Proof

So lautet die Bezeichnung für ein Farbprüfverfahren, bei dem normierte Werte des Medienkeils vermessen werden. Folgende Unterscheidungen sind maßgeblich.
Formproof: Die „farbige" Blaupause. Dient lediglich zur inhaltlichen Kontrolle und der Abfolge der Seiten.
Digitalproof: Dient der Simulation des zu erwarteten Farbergebnisses. Allgemein verbindlich bei allen Druckdienstleistern, die mit dem PSO-Standard arbeiten. Die Dokumentation mittels Kontrollaufkleber und Farbkeil machen das Ergebnis nachvollziehbar. Die Schwäche des Digitalproofs sind die einzusetzenden, zertifizierten Materialien. Im gestrichenen Bereich ist das Material häufig zu gelbstichig. Im Bereich Naturpapier ist der vorgegebene Standard zu schwach(flau), so dass in der Produktion häufig stärker gedruckt wird.
Digitalandruck: Die HP-Indigo druckt mit Flüssigtoner und kommt als einziges System dem Offsetdruck sehr nahe. Einsetzbar ist ein sehr breites Spektrum an Materialien. Im Bereich des späteren Diditaldrucks liefert der Digitalandruck ein 1:1 Andruckergebnis. Im Bereich des späteren Offsetdrucks kann mit diesem System ein „Proof" auf Auflagenmaterial erstellt werden. Dieser ist angelehnt an den PSO-Standard.

Punktraster

Verfahren um Halbtöne drucken zu können. Die Druckfläche wird in einzelne Rasterzellen aufgeteilt und die Menge der Punkte der Grundfarben entscheidet über die Helligkeit der Rasterzelle. Damit können Graustufen und Mischfarben simuliert werden. Bei zu grobem Raster ist die Rasterung sichtbar.

RGB (Rot Grün Blau)

RGB entspricht dem Farbraum eines Computerbildschirms. Es handelt sich hier um ein additives Farbsystem, Rot+Grün ergibt Gelb, Rot und Blau ergibt Magenta und alle drei Grundfarben zusammen ergeben Weiß. Beim Druck wird dagegen das CMYK-System eingesetzt.

Schmuckfarben

Spotfarbe, Sonderfarbe, Volltonfarben - ein definierter Farbton, der direkt als einzelne Farbe gedruckt und nicht aus den Grundfarben CMYK gemischt wird.

Selfmailer

Selfmailer sind personalisierte Mailings ohne Briefumschlag, auffällig und responsestark. Eignen sich hervorragend für große Auflagen.

Spektralphotometrische Ganzbogenmessung

Ist bei immer mehr Druckereien im Workflow der Druckmaschine zur fortlaufenden Farbabstimmung während eines Druckvorgangs technisch eingebaut. Eine Art Farbscanner liest während des Druckprozesses fortlaufend Druckbögen ein, so wird selbst bei hohen Auflagen eine Farbabweichung unterbunden.

TIFF (Tag Image File Format)

Ein gebräuchliches Format für den Austausch von Rastergrafiken (Bitmaps) mit der Endung .tif. TIFF-Dateien lassen sich bearbeiten. Ihr Datenvolumen ist geringer als bei einem EPS.

Über- und Unterfüllen

Auch trapping genannt. Eine Drucktechnik, bei der einige Objekte gegenüber den Festlegungen in der Anwendung
minimal vergrößert oder verkleinert werden, um weiße Ränder (sog. „Blitzer“) um die betreffenden Objekte zu vermeiden.

Überdrucken

Bezeichnet den Vorgang wenn beim Druck von Schwarz in einer farbigen Fläche die entsprechende Stelle im Farbuntergrund nicht ausgespart wird, Schwarz wird darüber gedruckt.

UV-Dripp-off-Lack

Ein neuartiges Lackierverfahren macht sich immer mehr beliebt. Hierbei wird mit konventioneller Offsetdruckfarben gearbeitet. Zusätzlich wird in einem 5. Druckwerk ein spezieller Öldruckmattlack auf die gewünschten matten Flächen der Druckform aufgebracht, und im 6. Druckwerk (Lackwerk) läuft vollflächig ein Hochglanzdispersionslack. Dabei entsteht eine interessante Oberfläche mit feingemustertem optischen Effekt. (Dripp-off übersetzt: abtröpfeln)

UV-Mattlack

Ebenmäßig homogene extramatte Wirkung veredelt eine Drucksache, bietet reizvolle Wechselwirkungen mit Glanzlack und beinhaltet gleichzeitig alle Vorteile eines UV-Offsetdrucks (siehe dort).

UV-Metalliclack

Mit diesem brillianten Effekt erhalten Drucksachen eine zusätzliche Art der Veredelung. Gold, Silber und Kupfer als Vollfläche oder partiell, matt oder glänzend. Auch perlmuttähnliche oder irisierende Töne sind machbar.

UV-Offsetdruck

Spezielle, lösungsmittelfreie UV-Farben reagieren unter einem UV-Strahler, mit welchem die Druckmaschine speziell ausgestattet ist. Mittels Trockner sorgen die UV-Strahlen für eine blitzschnelle Trocknung der Farbe auf dem Papier. Das hat den Vorteil einer sofortigen Weiterverarbeitung des Produkts. Auf Transparentpapieren, auf Kunststofffolien und auf Metallicfolien kann mit dieser Technik mühelos gedruckt werden. Generell kann man sagen, auf allen nicht saugenden Bedruckstoffen ist UV-Druck möglich. Er führt nicht nur zu brillanten Farben und diversen Lackeffekten sondern auch zu einem hohen Scheuerschutz.

UV-Spotlack

Partielle Stellen einer Drucksache können optisch durch eine intensiv glänzende Spotlackierung zusätzlich hervorgehoben werden.

Vollton

eine flächig gleichmäßig gedeckte Fläche im Druck ohne Halbtöne oder Raster.




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